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Baugrube: Bodendruckuntersuchungen beendet, Bauvorbereitungen beginnen .....

MedicalCube Rosenheim

17.08.2017 | Gruppenpfahltest erhöht auf 415 t (205 kN/m²)

Druckpfahltest7

10.08.2017 | Gruppenpfahltest 350 t

Druckpfahltest1

Druckpfahltest2

Druckpfahltest3

Druckpfahltest4

Druckpfahltest5

Druckpfahltest6

05.08.2017 | Belastungsuntersuchungen

Druckeinzeltest1

Druckeinzeltest2

Druckeinzeltest3

 

21.07.2017 | Plan der bereits gesetzen, ersten Bohrpfähle

Gruendung

 

06.10.2016 | Aktuelle realistische Renderings des Medicalcube Areals

Medical Cube Rendering 1

Medical Cube Rendering 2

Medical Cube Rendering 3

Medical Cube Rendering 4

13.04.2015 | Aufstellung der Bautafel am Medical Cube Areal

08.01.2015 | Pressekonferenz mit der Stadt Rosenheim

 

Mehr Informationen

Historie, Aktuelles und Bau-Infos

Medical Cube Rendering 1

Im Dezember 2014 wurde das Baufeld 2 erworben und im Frühjahr 2015 der Antrag auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan nach §12 BauGB gestellt. Am 27 Juli 2016 wurde der Bebauungsplan Nr. 149 "Bahngelände Nord" Teil II - Baufeld 2 (Medicalcube-Baufeld), vorhabenbezogender Bebauungsplan nach §12 BauGB in der Fassung vom 9. Mai 2016 als Satzung vom Rosenheimer Stadtrat beschlossen. Der Bauantrag wurde am 25.07.2016 eingereicht und am 16.12.2016 vollständig genehmigt.
 
 Highlights für den Bauunternehmer sind das Medicalcube-Hochhaus mit dem geschwungenen Flugdach, der Penthouse-Verglasung und der Glas-Schrägfassade. Das Generalplanungsteam von MedicalCube stellte für diese baulichen Highlights Planungsdetails für die GU-Ausschreibung zur Verfügung, so dass der Bauunternehmer sein Angebot mit Planungssicherheit abgeben kann.

Die Gründungsmethode des Medicalcube-Hochhauses zum statischen Ablasten über dem lokal für Rosenheim typischen Untergrund wird durch eine kombinierte Pfahl-Plattengründung (KPP) durchgeführt. Diese Gründungsart zeichnet sich durch eine Reduzierung der Setzungen bzw. Setzungsdifferenzen sowie eine geringere Beanspruchung der Fundamentplatte aus. Maßgebend ist die DIN 1054. Es wurde per Grundwassergutachten auf dem gesamten Baufeld 2 nachgewiesen, dass im Bereich des Untergeschosses der maximale rechnerische Grundwasseraufstau an den Gebäudetiefteilen bei 1 cm liegt. Eine Überleitungsanlage und Abspuntung der Baugrube wird damit nicht erforderlich.

Die Gründungsfirma JACBO Pfahlgründungen GmbH aus Schüttorf hat den Zuschlag erhalten, Bodenverbesserungsmassnahmen mit Vollverdrängungsbohrpfählen durchzuführen. Nachdem das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim die Genehmigung für die Bohrarbeiten am 8.6.2017 erteilt hat, wurden die Gründungsbauarbeiten begonnen. Diese werden bis September 2017 andauern.
 
Bau-Infos:
Die Fa. Jacbo hat die ersten 11 Bohrpfähle bis 21.07.2017 erfolgreich gesetzt. Jetzt muss festgestellt werden, wie viele Bohrpfähle in Abhängigkeit zur bestehenden Qualität des Bodens notwendig werden. An den Säulen 1001, 1002 und 1007 wurden je in drei Ebenen je zwei Dehnungsgeber System Geokon VW 4200 eingebaut. An Säule 1007 wurde außerdem ein Druckgeber Geokon 4815 eingebaut.
 
26.07.2017: ein Teil der Bodenpatte wurde hergestellt, die insgesamt ca. 20 t wiegt, und die Bohrpfähle belastet. Damit wird nun das Setzungsverhalten von den installierten Sensoren untersucht. Mit ersten Erkenntnissen, wie viele Bohrpfähle insgesamt für die Gründung notwendig werden, wird in der  KW 33 gerechnet.
 
02.08.2017: Aufbau Einzelprüfung
 
03.08.2017: Einzelprüfung
 
04.08.2017: Umbau Einzelprüfung
 
07.08.2017: Einzelprüfung / Vorbereitung Gruppenprüfung
 
08.08.2017: Aufbau Gruppenprüfung bis 120 to. - Standzeit ca. 24h
 
09.08.2017: Aufbau Gruppenprüfung bis 220 to. - Standzeit ca. 24h
 
10.08.2017: Aufbau Gruppenprüfung bis 350 to.
 
17.08.2017: Auf Empfehlung des Statikers, Bodengutachters und Prüfstatikers der Stadt Rosenheim wurde die Last auf 415 to (215 kN/m²) erhöht und die Standzeit um zwei Wochen verlängert.
 
14.09.2017: Die Prüfung des Probebohrfeldes wurde erwartungsgemäß beendet. In den ersten 14 Tagen nach Beginn der Gruppenprüfung kam es zu Setzungen, danach blieb das Setzungsverhalten stabil. Das Gutachten wird zusammen mit dem Bodengutachter, Statiker und den Ergebnissen der Fa. Jacbo zurzeit verfasst. Nach Fertigstellung des Gutachtens findet eine Fachingenieur-Sitzung zur finalen Planung der Bodenverbesserungsmaßnahmen zur Bauausführung statt.
 
15.09.2017: Informationen über die Abstände des Grundwasserspiegels zu den Fundamenten der Gebäude
Nullebene des Projektes:     448,60 m üNN
Grundwasserspiegel:           444,65 m üNN (gemessen)
 
Hochhaus:                        
Unterkante tiefste Stelle Fundament 447,00 m üNN
Abstand tiefste Stelle Fundament zum Grundwasser 2,35 m
 
Bürogebäude (DLG):          
Unterkante tiefste Stelle Fundament 447,25 m üNN
Abstand tiefste Stelle Fundament zum Grundwasser 2,60 m

Parkgarage:                      
Unterkante tiefste Stelle Fundament 445,30 m üNN
Abstand tiefste Stelle Fundament zum Grundwasser 0,65 m

Eine Wasserhaltung der Baugrube wird somit nicht notwendig. Dies konnte bei der bereits ausgeführten Kommunwand zwischen dem Hotel und dem Parkhaus, die bis auf 445,30 m üNN gegründet wurde, bestätigt werden. Die Erstellung des Teils der Kommunwand von dem  B&B-Hotel an der tiefsten Stelle bei 445,30 m üNN erfolgte ohne Wasserhaltung (s. Bild untern):

Kommunwand